Psychologische Diagnostik hilft, das Verhalten und Erleben Ihres Kindes etwas besser einschätzen zu können. Gemeinsam überlegen wir mit Hilfe der Ergebnisse, ob und welche Unterstützung für Ihr Kind hilfreich sein kann. Für eine gute Therapie ist es wichtig, besonders auch die Stärken Ihres Kindes zu kennen und nichts Wichtiges zu übersehen. Schon in der Diagnostik soll Ihr Kind merken: „In Dir steckt MEHR, ALS DU DENKST!”
Gerne können Sie Ihr Kind auch „nur” für die Diagnostik anmelden, wenn Sie beispielsweise wissen wollen, ob Ihr Kind ADHS, Lese-Rechtschreib-Störungen oder andere „Schwächen” hat ...
Wir unterscheiden zwischen Basis und Spezialdiagnostik
Basis- und SpezialdiagnostikSofern Ihr Kind noch keine Diagnostik durchlaufen hat beginnen wir immer mit einer Basisdiagnostik, die je nach Altersgruppe für alle Kinder gleich ist und in der wir einen ersten Überblick bekommen.
Oft schließt sich dann eine Spezialdiagnostik an, in der wir konkretere Fragestellungen untersuchen können. Da geht es dann um die Frage konkreter Diagnosen, wie zum Beispiel ADHS, Depressionen, Ängste, Essstörungen, Autismus...
In erster Linie ist es uns wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen sich wohl und sicher fühlen, daher kann die Diagnostik unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. In den Terminen findet immer eine Kombination aus Gespräch/Spiel und Testverfahren statt.
In der Diagnostik erfolgt zunächst ein Kennenlernen, das ergänzt wird durch Fragebögen an Sie und die Schule/Kita. Die Kinder berichten ebenfalls im Gespräch im Spiel und in Fragebögen von ihren Gefühlen, Erlebnissen und Verhaltensweisen.
Sie bearbeiten Knobel/Testaufgaben zu Denkfähigkeiten, Konzentration, Kurzzeit-, Langzeitgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit und einiges mehr. Dies sind Untertests aus renommierten gut überprüften IQ Tests. Der IQ selbst ist für uns meist nicht entscheidend aber die Tests bieten immer die Möglichkeit individuelle Stärken (und Schwächen) kennenzulernen. Auf die Stärken können wir in der Therapie aufbauen.
Diagnostik ist immer nur ein Puzzlestein, um etwas mehr über Ihr Kind zu erfahren. Es wird nie alles erfasst. Diagnostikergebnisse sind immer Momentaufnahmen und niemals unumstößliche Wahrheiten. Deswegen müssen wir Ergebnisse immer zusammen und mit Vorsicht interpretieren. Diagnosen und Ergebnisse können sich ändern. Gelegentlich werden sie überbewertet.
Ergebnisse werden immer mit ihnen besprochen und gemeinsam interpretiert. Manchmal sind auch andere Stellen, wie Schule oder Kita an den Ergebnissen interessiert. Gerne kann ich – sobald wir einen Termin finden und Sie eine Schweigepflichtentbindung (s. Download) unterschrieben haben die Ergebnisse auch an anderen Stellen mündlich erläutern. Das Erstelen von Schriftstücken ist keine Leistung der Krankenkassen. Mehr dazu finden Sie unter Kosten.