Für junge Menschen: (Gruppen) Therapie

Die gute Nachricht ... kein Mensch kommt mit allem alleine klar. Und das musst Du auch nicht. Oft unterstützen uns Familie oder Freunde, aber manchmal reicht das nicht aus. Dann kann es eine kluge Entscheidung sein eine Therapie zu machen.

In unserer Praxis bieten wir überwiegend Gruppentherapien an. Du kannst auch bei anderen Therapeut:innen eine Einzeltherapie und hier zusätzlich oder danach eine Gruppentherapie machen.

Für wen:
  • Mutige, die sich selber besser kennenlernen wollen
  • Traurige, die Hoffnung verloren haben
  • Starke, die auch mal nicht mehr können
  • Einsame, die jemanden zum Reden brauchen
  • Verzweifelte, die einen Ausweg suchen
  • Ängstliche, die nicht können, was sie könnten
  • Wütende, die sonst platzen würden
  • Lebhafte, die oft anecken
  • Schwache, die Stärke in sich erkennen dürfen
  • Was passiert:

    In Kleingruppen lassen sich viele Therapieziele schneller und mit mehr Freude erreichen. Studienergebnisse zeigen, dass junge Menschen besser voneinander lernen als von Erwachsenen. Sie erleben soziale Unterstützung, können sich selbst in einer realen Situation „ausprobieren” und Erlerntes dann auf ihren Alltag übertragen.

    Aktuell laufen 3 verschiedene Therapiegruppen:

    Checker Club ca. 6–10 Jahre:
    Die Känguru Handpuppe Checki ist Chef vom Checker Club und braucht Verstärkung. Hier checken wir viel über das, was wir und andere brauchen, damit es uns gut geht. Wir spielen, basteln, lachen ...

    Team-Experten Gruppe ca. 10–13 Jahre:
    Hier geht es drum, immer besser mit sich und anderen klarzukommen. Durch Aktionen, Spiele und Kreatives erfahren wir mehr über einen guten Umgang mit Gefühlen und werden immer sicherer.

    MEHR Gruppe ca. 14–21 Jahre:
    Meine Emotionen hilfreich regulieren darum geht es in der MEHR Gruppe. Wir beobachten, wovon wir weniger brauchen oder wovon wir zu viel haben und kommen dazu, so mit uns und unseren Mitmenschen umzugehen, dass es uns gut geht.

    Was nicht passiert:

    Durch die Therapie werden nicht alle Deine Probleme sofort gelöst. Manches braucht etwas Zeit, und wir haben auch nicht auf alles sofort eine Antwort, aber wir suchen gemeinsam Wege. Wenn wir Ideen haben, probierst Du Neues aus und wir schauen ob es gut ist.

    In dieser Gruppe merkst Du dass es mal um Themen geht, die Du auch hast und mal um Dinge, die für Dich vielleicht gar nicht so wichtig sind. Dann kannst Du mit Deinen Erfahrungen für andere eine gute Hilfe sein.

     

    Ablauf der Therapie
     
    1. Kennenlernen und Diagnostik
    2. Du entscheidest, ob Du eine Therapie machen möchtest
    3. Ich schicke den Antrag an die Krankenkasse, von Dir brauche ich:
        a) Bericht von einem Arzt (Konsiliarbericht)
        b) Antrag auf Psychotherapie (PTV1)
    4. Wir sagen Dir Bescheid, wenn eine Gruppe für Dein Alter beginnt. Du bekommst eine Terminübersicht, an welchen Terminen die Gruppe stattfindet.