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Familienzeit – nervt !?

7 Tipps für Familien in stressigen Zeiten

Zeit…  für Respekt

Als Erstes: Respekt für Sie!!! Über einen längeren Zeitraum eng miteinander zu leben, ist extrem schwer. Und dann evtl. auch noch Kids, Homeoffice und Haushalt auf die Reihe kriegen ... Kein Wunder, wenn die Nerven blank liegen! Das kommt in den besten Familien vor!

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Zeit…  für „Alleinezeiten“

Wenn Türen fliegen oder nur noch provoziert wird, … ist es gut, Abstand zwischen den Personen zu schaffen. Führen Sie „Alleinezeiten“ ein. Zeiten, in denen jeder nur mit sich beschäftigt ist: z.B. alleine rausgehen, alleine tüfteln u.s.w. Trennen Sie ggf. Geschwister.

 

Zeit…  für „Flüsterzeiten“

Versuchen Sie Momente zu schaffen, in denen sich alle ruhig beschäftigen: Buch lesen, Brief/Mail schreiben – und wenn Hörspiel oder Medien, dann nur mit Kopfhörern. Kinder haben Spaß daran, dies „Flüsterzeiten“ zu nennen – sie reden eine gewisse Zeit nur leise miteinander.

 

Zeit…  zum Auspowern

Sorgen Sie dafür, dass sich jeder mind. 1 mal am Tag richtig auspowert. Jeder soll auf seine Art ins Schwitzen kommen – gerne auch getrennt von einander! Sie können für alle Punkte sammeln und am Ende eine Urkunde verteilen.

 

Zeit…  für Rücksicht

Vereinbaren Sie Signale, die zeigen, wie genervt sie jeweils schon sind. Z.B. „Zimmer-Ampeln“: grün = geht noch, gelb = schon kritisch, rot = Achtung! Oder „Rot/Grün-Ketten“ um den Hals. Und: Jeder soll festlegen, was er/sie bei Gelb oder Rot braucht… Ruhe, Hilfe, Ablenkung? Geben sie es sich!

 

Zeit…  für Nachsicht

Ermutigen Sie sich und die Kinder, Provokationen nicht allzu ernst zu nehmen! Im grünen Bereich sieht alles anders aus!

 

Zeit … für Klärung

Manche Situationen / Verletzungen müssen nachbesprochen werden. Tun Sie dies (erst), wenn alle wieder im grünen Bereich sind. Belohnen Sie sich als Familie!


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Familienzeit – mit Verlust umgehen

7 Tipps, gemeinsam Schweres zu verkraften

Zeit…  zum traurig sein

Verluste – egal welcher Art (ob Verlust von Hobbies, Fähigkeiten, Haustieren, Spielzeugen, Bewegungsfreiheit, Freunden oder Todesfälle …) – sind schmerzhaft. Es braucht Zeit, sie zu verarbeiten.

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Zeit … für Gefühle

Jeder Mensch trauert anders. Alles darf vorkommen (Tränen, Wut, Frust, Verzweiflung, Gleichgültigkeit, Freude …). Erlauben Sie sich und ihren Kindern, Gefühle zu zeigen. Lassen Sie die Gefühle stehen – bewerten oder interpretieren Sie diese nicht.

 

 

Zeit…  für Verständnis

Zeigen Sie Verständnis, indem sie ihrem Kind rückmelden, was Sie bemerken: „Oh Mann, … Du bist ganz schön wütend“! Fragen Sie, ob Sie das Kind richtig verstehen: „Du vermisst XY ganz schön, oder?“, „Das hat Dich jetzt richtig wütend gemacht, oder?“

 

 

Zeit…  für Trost

Wer traurig ist, braucht Trost! Eine Umarmung, ein Taschentuch, einfach da sein, aushalten, mitweinen, gemeinsam in ein Kissen boxen oder ein Wutschrei im Wald. Oder aber Ruhe, Ablenkung! Fragen Sie Ihr Kind oder Ihren Partner, was gut tut! Jede/R ist anders. Nicht von sich auf andere schließen!

 

Zeit…  für Erinnerungen

Sprechen Sie von dem, was fehlt. Schauen Sie Bilder an. Suchen Sie gemeinsam nach vergangenen Momenten nach Erinnerungen.

 

Zeit…  für Abschied

Gestalten Sie Abschied zusammen: Briefe lesen, Kiste mit Verbliebenem durchstöbern, Kerze anzünden, Gebete sprechen …

 

Zeit…  für Neues

Irgendwann – jeder hat sein eigenes Tempo! – ist Zeit, Neues zu entdecken, … ja, sogar neugierig auf Neues zu sein und sich dran zu freuen. Das darf sein. Freuen sie sich mit Ihren Kindern!


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Familienzeit – Schönes erleben

7 Tipps für Familien, die (sich) Gutes tun wollen

Zeit…  für Lob

Es tut sooo gut, gelobt zu werden! Suchen Sie nach den kleinen erfreulichen Dingen (es wird davon immer mehr geben!). Beschreiben Sie, was warum erfreulich war. Sagen Sie es überzeugend – mit einem Lächeln! Oder Daumen hoch, schlag ein: “Du bist ein toller…!“

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Zeit…  für Genuss

Genießen kann man lernen – auch in der Familie. Probieren Sie mal, eine Rosine oder ein Stückchen Schokolade ganz langsam im Mund zu erspüren! Suchen Sie in Ruhe die schönste Blüte im Garten oder den schönsten Gegenstand in der Wohnung oder ...! Alle machen mit und erzählen, was sie empfinden! Es muss nichts Großes sein – weniger ist mehr!

 

Zeit…  für Freudensboten

Überlegen Sie zusammen, wie sie Freude schenken können! Eine Karte für die Oma, selbstgemachte Kekse für die Nachbarn, eine Blume oder ein Bild für …

 

Zeit…  zum Helfen

Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie als Familie helfen können: einkaufen für die ältere Menschen, ein Hilfspaket verschicken, mit dem Hund der Nachbarn Gassi gehen …?

 

Zeit…  für Anerkennung

Erkennen Sie an, was Sie selbst gerade alles leisten – und auch das, was die Kinder alles meistern! Loben Sie sich selbst immer und immer wieder! Und auch die Kinder! Übrigens: Schon mal überlegt, warum Sie gute Eltern sind?

 

Zeit…  für ein Lächeln

Gehen Sie bewusst mit einen Lächeln durch den Tag! Das steckt an – Sie bekommen es zurück!

 

Zeit … für Dank

Danken Sie mehr als sonst … den Kassierern im Supermarkt, dem Paketboten, Ihren Angehörigen u.a. Und: Schreiben Sie sich am Ende des Tages 5 Dinge auf, für die Sie selbst dankbar sind!


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© 2018 Dr. Marion Schmitman gen. Pothmann